sadomaso . ch, sado maso, fetish, fetisch kontakte, bdsm kontakt, kontaktanzeigen, dominaführer, sm bilder, gratis, dominaguide

BDSM LEXIKON   |   BDSM LINKS   |   DOMINA FÜHRER   |   FETISH SHOPS   |   FETISH BILDER   |   SEXCHAT   |   HOME

               

               
   Sasomaso.ch BDSM Lexikon, Fachbegriffe rund um das Thema Fetish
 
               

A

Abbinden

Durch das Abbinden von Extremitäten wie z.B. Beine, Genitalien, Brüste, Arme, etc. wird gezielt die Blutzirkulation in diesen unterbrochen. So kann das venöse Blut nicht zurückfliessen und es entsteht ein Sauerstoffmangel und analog ein Kohlendioxidüberschuss, die zu einer erhöhten Nervenreizung, sprich Schmerzen, aber auch einer Endorphinausschüttung führen.

Abrichtung

Synonym für das Wort "Erziehung", drückt allerdings eine noch deutlichere Hierarchie zwischen Top und Bottom aus.

Absprache

Die Absprache ist der absolut wichtigste Part vor dem Spiel oder der Session, in dem die Rollen und die Grenzen (!) besprochen werden. Absprachen werden während des Spiels ohne wenn und aber eingehalten! Zudem sind im Rahmen der Absprache je nach Spielart auch gesundheitliche Fragen zu klären. Leidet (meist ist der Bottom gemeint) einer der beiden Spielpartner an Beschwerden, wie z.B. Kreislaufproblemen, psychischen Problemen, etc., die im Laufe des Spiel eine nicht kalkulierbare Gefahrenquelle darstellen, ist auf das Spiel zu verzichten!

Absturz

Abbruch des Spiels, weil einer der beiden Spielpartner (dies kann auch der Top sein) der Situation psychisch und physisch nicht mehr gewachsen ist und zusammenbricht. In einer solchen Situation sollte nach einer kurzen Zeit des Sammelns, die durch Nähe und Zärtlichkeit unterstützt wird, unbedingt das Gespräch über die Gründe für den Absturz gesucht werden!

Age Play

Eine Unterform des Rollenspiels, in dem das Alter eine tragende Rolle spielt. Meist nimmt ein Part ein deutlich jüngeres oder älteres Spielalter ein. Oft handelt es sich bei hierbei um Erziehungsphantasien, die so umgesetzt werden, z.B. in den Rollen des frechen Schulmädchen oder der dominanten Gouvernante.

anale Dehnung

Dehnung des Schließmuskels, die sehr vorsichtig zunächst mit den Fingern begonnen wird und dann langsam durch geeignete (!) Gegenstände, wie z.B. Dildos, fortgeführt wird bis hin zum Fisting. Diese anale Stimulation fördert den Ausstoss von sog. "Glückshormonen"

Andreaskreuz

Häufiges SM-"Möbel", das aus zwei x-förmig gekreuzten (wie das Andreaskreuz am Bahnübergang) (Holz-)Balken besteht und zur Fixierung eines Menschen in unterschiedlichen Stellungen geeignet ist. Dabei kann das A. aus verschiedensten Materialien hergestellt werden (Holz, Stahl, Kunststoff etc) , es existieren auch dreh- und kippbare Varianten. Geachtet werden muß auf eine wirklich standsichere Ausführung, falls das A. nicht an einer Wand befestigt wurde, weil sonst die Gefahr des Umkippens und damit von Verletzungen besteht. Zur Geschichte: Das Andreaskreuz geht auf den Heiligen Andreas, einen der 12 Apostel, zurück. Er war ein Bruder des Petrus und wurde in Antiochien auf einem x-förmigen Kreuz gekreuzigt. Weil dieser Tod die Strafe für die Verkündung des Evangeliums war, gilt der Hl. Andreas als Märtyrer, und da er im Tode nicht mit einem Symbol seines Gottes getröstet werden sollte, wurde dabei eben dieses x-förmige Kreuz benutzt. Sein Gedentktag ist übrigens der 30. November ...

Anilingus

Der Anusbereich wird geleckt oder die Zunge dringt in den Anus ein

Arztspiele

Dazu zählen unter anderem gynäkologische "Untersuchungen" oder das Legen eines Katheders. Gerade beim Legen eines Katheders sich unbedingt vorher genauestens informieren, da es sehr hohe Risiken birgt.

Atemkontrolle

Der Top kontrolliert kurzzeitig (!) mittels seiner Hände oder geeigneter (!) Hilfsmittel, wie z.B. Gasmasken, die Atmung des Sub, so dass der Blutzufluss zum Hirn für wenige Momente unterbrochen ist und so durch den Kohlendioxidüberschuss leichte Rauschzustände und bisweilen intensivere Orgasmen erlebt werden können; sehr riskante Spielvariante!

Auffangen

Das Nachspiel einer BDSM-Session, in dem der Sub und der Top diese nun wieder gleichberechtigt (!) ausklingen lassen und wieder zu sich finden. Man spricht miteinander, sucht die körperliche Nähe und gleitet wieder in die Realtität. Das Auffangen ist elementarer Bestandteil einer BDSM-Session!

Augenbinde

Wird oftmals als das klassische BDSM-Accessoires gesehen. Durch das Verbinden der Augen werden alle anderen Sinne geschärft und natürlich auch eine bisweilen reizvolle Situation des Ausgeliefertseins erzeugt.

Automasochismus

Auch Autosadismus genannt; aus diversen Gründen bringt sich der Spieler selber Schmerzen bei bei; diese Praktik wird oft angewendet, wenn der passende Partner fehlt, Selbstexperimente gemacht werden oder auch einfach zur Selbstbefriedigung.
Es kommt bei solchen Praktiken nicht selten zu Todesfällen, wobei der Anteil der Todesfälle bei Atemkontrollspielen erschreckend hoch ist. Ohne Partner, der hilfreich eingreifen kann, ist diese Form rundweg abzulehnen!

B

Bastinade/Bastonade

Schläge auf die Fußsohlen; oftmals als Bestrafungsform

BDSM

Abkürzung für Bondage & Disziplin, Dominanz & Submission; der Oberbegriff für alle sadomasochistischen Spielarten

Benutzungsspiele

Der Button wird vom Top als Objekt benutzt, z.B. als Toiletten- oder Putzsklave

Bestrafungsspiele oder Erziehungsspiele

Der Bottom wird gezielt für begangene Fehler bestraft, um so einen Erziehungseffekt zu erreichen.

Bestätigungscode

Während der Sub bei der Verwendung von Safewörtern aktiv den sog. Stoppcode setzen muss, wird der Bestätigungscode vom Top in bestimmten Abständen abgefragt. Sinnvoll ist dies natürlich, wenn der Sub keine Möglichkeit hat, aktiv ein Safewort oder einen Safecode mitzuteilen. Die Session ist bei einem fehlenden Bestätigungscode sofort abzubrechen!

Birching

Züchtigung mit Birkenzweigen, die auch bei intensivem Einsatz nur vergleichsweise harmlose Verletzungen bewirken und daher ab dem Hals abwärts überall angewendet werden können

Blindfold

englisch für Augenbinde

Bloodsports

Eine Spielart, bei der Blut eine zentrale Bedeutung hat; hauptsächlich in Verbindung mit den Spielarten Cutting, Piercing, Tackern, Nähen, Nadeln und bisweilen bei Auspeitschungen anzusiedeln; eine sehr riskante Spielart, die umfangreiche Vorkenntnisse und ein Maximum an medizinischer Hygiene verlangt!

Bondage

Einschränkung der Bewegungsfreiheit durch Fesselungen mit Ketten, Seilen oder anderen geeigneten (!) Materialien; durch das Gefesseltwerden erlangt der Sub das Gefühl, die Verantwortung vollends abgeben und sich ausliefern zu können, woraus er sein Lustgefühl zieht

Bottom

passiver Part in BDSM-Spielen; das aktive Pendant ist der Top

Branding

Verbrennungen, die mit glühend heißem Metall auf der Haut verursacht werden; sowohl ästhetisch als auch gesundheitlich eine sehr bedenkliche Spielart; wird vom Sub oft wie ein Ring oder ein Tattoo als "Brandzeichen" seines Tops getragen

Breath Control

siehe auch Atemkontrolle ( deutsche Übersetzung )

Buttplug

Analdildo oder -stöpsel; meist kegelförmig aus Latex oder Metall; wird in den Anus eingeführt; erzeugt bei Männern durch Druck auf die Prostata sexuelle Stimulationen

C

Caning

Schlagen mit einem Rohrstock

Carotis-Sinus Reflex

Regelmechanismus des Blutdrucks am Hals; Ursache von vielen Unfällen bis hin zu Todesfällen von Sadomasochisten bei Würgespielen; hauptsächlich bei Automasochismus, da hier bei Eintreten des Reflexes keine sofortige Hilfe erfolgen kann.
Der Reflex wird von den Sensoren für den Blutdruck, die entlang der Halsschlagadern (Carotiden) verlaufen ausgelöst, die bei einem zu hohen Blutdruck eine Senkung dessen auslösen. Allerdings lässt sich dieser Reflex auch extern durch Druck, wie z.B. bei Atemkontrollspielen, hervorrufen; er bewirkt ein sofortiges Absenken des Blutdrucks mit unmittelbarer Ohnmacht. Der Körper muss dann sofort in die Waagerechte gebracht werden! Ist dies nicht möglich, droht nahezu unvermeidlich der Tod!

CBT - Cock and Ball Torture

Sadomasochistische Bahandlung des männlichen Geschlechtsteils mit Gewichten, Klammern, Heißwachs usw.

Chaps

Die klassischen, im Schritt und am Gesäß offenen Schutzhosen der Cowboys aus Leder, die diese über den Jeans trugen. Fetischkleidung, die heute auch aus dickem Gummi bestehen kann und vielfach ohne Hosen darunter getragen wird, um einen "freien Blick" gewähren und genießen zu können

Codewort

Vor einer Session wird ein bestimmtes Codewort (Safewort) oder ein bestimmtes Verhalten abgesprochen, bei dessen Nennung oder Ausführung die Session sofort (!) abgebrochen wird; die aktive Variante des Sessionsabbruchs wegen Überforderung gegenüber der Passiven Variante des Bestätigungscodes.

Covern

Eine Vorsichtsmaßnahme bei Blind Dates, bei der eine vertrauensvolle Person im Hintergrund vorher abgesprochene Maßnahmen, wie z.B. Telefonanrufe zu einem bestimmten Zeitpunkt, trifft, um die Sicherheit zu gewährleisten und bei Bedarf einschreiten zu können. Diese Vertrauensperson wird vorher über den Treffpunkt und den Namen des Treffpartners informiert. Gerade im BDSM-Bereich kann dies eine sehr wichtige Vorsichtmaßnahme sein und sollte liber einmal zu viel als einmal zu wenig angewandt werden!

Crossdressing

Geschlechtsatypisches Tragen von Kleidungsstücken, "über Kreuz", bei denen Männer Frauenkleider und Frauen Männerkleidung tragen. Diese Crossdresser sind nicht zwangsläufig trans- oder homosexuell

Cutting

Eine Spielart der Bloodsports, die aus dem Zufügen von Schnittwunden mit Messern, Skalpellen, etc. besteht. Es sind unbedingt die medizinischen und hygienischen Grundvoraussetzungen und Nachsorgevorschriften zu beachten!

D

D/S

Abkürzung für Dominanz and Submission; eine Variante des BDSM, die nicht auf die Zufügung körperlicher Schmerzen abzielt, sondern auf ein psychisch basiertes Machtspiel um Hierarchien, Unterordnung und Beherrschen

Damenwäscheträger (DWT)

Männer, die aus sexueller Motivation, weibliche Kleidung (meist nur Dessous) tragen.

Darkroom

Ein absolut dunkler Raum, in dem sich ursprünglich Homosexuelle, heute aber auch viele andere in verschiedenster Art und Weise befriedigen und dabei den Reiz aus der totalen Anonymität und Dunkelheit ziehen.

Dehnung

Vagina und Anus werden mittels verschiedener Gegenstände, wie Finger, Dildo, Faust, etc., sehr vorsichtig gedehnt

Deprivation

Die sensorische Deprivation bedeutet die Entziehung aller Sinneswahrnehmungen durch Masken oder dergleichen. Der Bottom kann dabei weder sehen noch hören, wo durch die anderen Wahrnehmungen, wie z.B. Hautberührungen, extrem gesteigert werden und einen höheren Lustfaktor aufweisen.

Devianz

Quasi nur ein neu geschaffener neuer und etwas moderaterer Ausdruck für Perversion, also für das abseits der Norm Liegende

Devot

Unterbegriff des Passiven: unterwürfig, demütig

Domina

Entweder eine Prostituierte, die für Ihre Kunden den aktiven Part einnimmt oder allgemein eine Frau, die dies in einer Beziehung tut

Dresscode

Kleiderordnung, wie Lack-, Leder- oder Latexvorschrift, ohne deren strikte Einhaltung man auf vielen Parties und anderen Veranstaltungen keinen Einlass erhält.

Dungeon

Ein Kerker oder ein Verließ, welche speziell für BDSM-Praktiken eingerichtet wurden und über die entsprechende Aussattung verfügen.

E

Elektrostimulation

Hervorrufen von physischen Reizen durch Einsatz von Strom

EPE (Erotic Power Exchange)

Permanente Machtübergabe des Bottom an den Top in einer D/S-Beziehung, so dass der Top jederzeit den Bottom und sein Sexualleben kontrollieren und bestimmen kann.

F

Facials

Ejakulation oder Golden Shower in das Gesicht

Fellching

Praktik, bei der der Bottom gezwungen wird, Sperma aus Vagina oder Anus des Top zu saugen

Femdom

weibliche Dominanz

Fetischismus

Fetischismus ist rein der Definition nach die (nicht unbedingt sexuelle) Fixierung auf einen physischen Gegenstand (z.B. eine bestimmte Kleidungsart (z.B. Gummi oder Latex), Füße, Korsette usw. aber auch z.B. das Hemd des Freundes oder das Tuch der Freundin). Die Reize, die von einem Fetisch ausgehen, können vielfältiger Natur sein (Fühlen, Riechen oder der bloße Anblick genügen).

Fisting

Das Eindringen mit einer ganzen Hand oder Faust in die Vagina bis zum Handgelenk oder den After bis zum Unterarm. Vorsichtiges Vorgehen und eine entsprechende behutsame Vordehnung sind

Flag - Flagellation - Flagsession

Schlag- und Peitschenspiele

Flogger

Synonym für Riemenpeitsche

G

Gag

englisch für Knebel

Gelber Onkel

ugs. Synonym für den Rohrstock

Gender-Bender / Gender Play

Annahme eines anderen Geschlechts/Tausch der Geschlechter im Rollenspiel

Gerte

Schlaginstrument, welches in den verschiedensten Formen erhältlich ist

Geschichte der O

Roman von Pauline Reage, der die Unterwerfung der O schildert und dabei ein Klassiker der BDSM-Literatur ist.

Golden Shower

"Goldene Dusche"; Synonym für Natursektspiele, bei denen der Urin entweder aufgenommen wird oder einfach auf den Körper oder das Gesicht des Sub als Zeichen der Demütigung uriniert wird

H

Hanky-Code

Ursprünglich als Erkennungsmerkmal für die sexuelle Ausrichtung in der Schwulenszene getragenes Tuch, bei dem der Trageort und die Farbe des Tuches von entscheidender Bedeutung sind:

Trageort und Bedeutung:

linke Hosentasche: aktiv, dominant
rechte Hosentasche: passiv, devot
Hals: Switcher

Einige Farben und deren Bedeutung:
Weiß: Anfänger
Oliv: Militäry-Spiele
Senf: Fußfetisch
Schwarz: harter SM
Gelb: Natursekt
Anthrazit: Gummifetisch
Orange: alles geht
Rot: Fisting
Rose: Spanking
Grau: Bondage
Braun: Kotspiele
Gold: Dreier

Diese Aufzählung ist nicht abschließend.

Harness

Reit- und Fesselgeschirr, welches entweder als Schmuck- oder Funktionsgeschirr getragen wird

Herrengriff

Griff des Herrn/der Herrin zwischen seiner/ihrer Sklavin, um deren sexuelle Erregung zu überprüfen und auch eine Machtposition durch Übergehen von Schamgrenzen zu demonstrieren

Hodenfallschirm

Eine Art Manschette, die kegelförmig um die Hoden gelegt und per Druckknopf verschlossen wird. Durch die drei Ketten, die an den Außenrändern angebracht sind und sich in der Mitte an einem Haken treffen, wird eine gleichmäßige Belastung bei einem Einsatz von Gewichten erreicht, eine einseitige Belastungen vermieden.

Hogtie

Fesselungsform, bei der Hand- und Fußgelenke hinter dem Rücken des Bottom, der sich in Bauchlage befindet, aneinandergebunden werden.

Hundedressur

Rollenspielart, bei der der Bottom die Rolle und die Verhaltensweise eines zu dressierenden Hundes einnimmt.

Hundepeitsche

Eine kurze Peitsche aus geflochtenen Lederriemen oder mehreren Lagen vernähten Leders, an deren Ende ein Karabiner befestigt ist

I

Intimschmuck

Piercing-Schmuckstücke, die im Intimbereich oder an anden Brustwarzen angebracht sind

J

Japanbondage

Uralte japanische Form des erotischen Fesselns mit Seilen unter möglichem Verzicht auf Knoten, welche nicht nur in Japan schon als Kunstform gilt.

K

Kalibrierung

Vornehmlich bei Schlagspielen eingesetzte Methode, um die Wirkungsweise und die Intensität von Schlägen auf den jeweiligen Partner anzupassen; Schlägen verschiedener Intensität durch den Top wird von dem Bottom eine "Schmerznote" zugeteilt, so dass der Bottom sich anhand dieses Schemas bei der eigentlich Session orientieren kann und den Bottom nicht überbelastet.

Karada

Japanische Netz-Bondage

Katheter

Weicher, steriler Kunststoffschlauch; wird zum Harnlassen durch die Harnröhre bis zur Blase eingeführt

Katze

Eine (meist neunschwänzige und aus Leder) Riemenpeitsche

Kaviar

Synonym für Kot, welches oft in Kontaktanzeigen verwendet wird

Keuschheitsgürtel

Der Klassiker in der Vorstellung von Novizen von BDSM. Er unterbindet jede Möglichkeit des Geschlechtsverkehrs und lässt durch eine kleine Öffnung lediglich das Harnlassen zu.

Kliniksex

Rollenspiele in der das Verhältnis Arzt/Patient, Krankenschwester/Patient stimulierend umgesetzt wird. Zu Klinikspielen zählen unter anderem Katheterisierungen, Einläufe, Rektaluntersuchungen, gynäkologische Untersuchungen, etc.

Klistier

Einlauf mit einem Trichter und einem Schlauch oder speziellen Klistiervorrichtungen aus den Apotheken oder dem Fachhandel. Es wird ausschliesslich lauwarmes Wasser verwendet, da zu kaltes oder heißes Wasser gefährliche Schockreaktionen auslösen kann. Dient zur Reinigung des Enddarmes!

Knebel

Objekt, das im Mund angebracht ist und den Passiven verstummen lässt.

M

Masochismus

Unter Masochismus versteht man die Tatsache, dass ein Mensch (sexuelle) Lust oder Befriedigung dadurch erlebt, unterdrückt bzw. gedemütigt zu werden oder Schmerzen zu empfinden.

Master / Mistress

Synonym für die aktiven Parts

Melken

Machtspiel bei dem der passive Mann immer wieder zur Ejakulation gebracht wird, ohne dabei zu einem Orgasmus zu gelangen. Erreicht wird dies durch eine Verhinderung der Erektion (Eisbeutel) und gleichzeitiger Massage der Prostata.

Metakonsens-Spiele

Moralisch und rechtlich (!) sehr umstritten. Der Bottom verzichtet für einen Zeitraum auf jede Möglichkeit des Widerspruchs oder eines Safewortes und liefert sich völlig dem Willen des Top aus.

Middle

Engl. Synoym für "Switch" also einem Spieler, der sich auf der aktiven und passiven Seite wohlfühlt.

Mindfuck

Ein Spiel, das sehr stark auf psychologischer Basis abläuft, bei dem dem Bottom Situationen vorgegaukelt werden, die dieser dann zwar z.B. mit verbundenen Augen erwartet aber so nicht erfährt.

Mumifizierung

Spezielle Bondagetechnik, bei der der ganze Körper des passiven Parts mit Plastikfolie oder anderen geeigneten Materialien eingebunden wird, um ein Gefühl der Hilf- und Wehrlosigkeit zu erzeugen

N

Nadelspiele

Durchstechen der oberen Hautschichten mit medizinischen und sterilen Kanülen

Nagaika

Schwere geflochtene russische Riemenpeitsche

Nagelroller

Instrument zur Bestrafung, dessen nach aussen stehenden Nägel beim Rollen über die Haut interessante Stimulationen hervorrufen

Natursekt

Synonym für Urin; Spielarten, bei denen der Urin entweder aufgenommen wird oder einfach auf den Körper oder das Gesicht des Sub als Zeichen der Demütigung uriniert wird

O

Ochsenziemer

Getrockneter, langgezogener Ochsenpenis, der als Schlaginstrument benutzt wird, dabei allerdings heftige Spuren hinterlässt.

Okay-Code

Synonym für den Bestätigungscode

Orgasmuskontrolle

Machtspiel, bei dem der passive Part immer wieder bis an den Rand des Orgasmus gebracht wird, ohne ihm diesen letztendlich zu gestatten.

P

Paddle

Großes, flaches und hartes Schlaginstrument, meist aus Leder oder Holz, in Form eines Paddels, welches meist zum Aufwärmen verwendet wird.

Panikhaken

Optimale Fesselhaken bei SM Praktiken. Panikhaken können auch unter Belastung mit einem Handgriff gelöst werden. Werden in Baumärkten als "Schnelltrennverschlüsse" angeboten.

Paraphilie

Bezeichnung für sexuelle abweichendes Verhalten, bei dem das Verlangen auf ungewöhnliche Ziele gerichtet ist; diese Ziele unterteilt man vor allem in drei Gruppen: 1. Bevorzugung nicht menschlicher Objekte (zB Fetischismus und Sodomie) 2. wiederholte sexuelle Betätigung an Menschen, denen dabei tatsächlich oder vorgeblich Leiden oder Demütigungen zugefügt werden (zB sexueller Masochismus oder Sadismus) 3. wiederholte sexuelle Betätigung an Menschen, die damit nicht einverstanden sind (zB Exhibitionismus, Voyeurismus, Pädophilie, Inzest, Vergewaltigung)

Petgames

Tierspiele sind nicht zu verwechseln mit Sodomie (Sex mit Tieren), sondern eine Rollenspielform, in der sich der passive Part in die Rolle eines Tieres einfinden muss. Meist wird dabei die Rolle von Ponys oder Hunden eingenommen.

Playroom

Synonym für Darkroom, allerdings nicht zwangsläufig auch dunkel

Public Play

SM-Spiel in der Öffentlichkeit (z.B. während einer S/M-Party)

Pumpballons

Klistiergerät, bei dem durch Druck auf den mit Flüssigkeit gefüllten Ballon durch ein dünnes Plastikrohr der Einlauf vollzogen wird.

Pushy Bottom

Ein widerspenstiger Bottom, der durch seine Aufsässigkeit die Bestrafung durch seinen Herrn provoziert.

Pussy Spanking

Reizung der Vagina durch Schläge, deren Intensität genau dosiert und nur ganz langsam gesteigert werden darf

Q

Queening

Der weibliche aktive Part setzt sich auf das Gesicht des passiven Parts und dokumentiert so die Herrschaft über diesen; dient auch als Cunnilingus-Stellung, aber hauptsächlich zur Atemkontrolle

R

Realsadismus / Realmasochismus

Bezeichnung für eine Form der Persönlichkeitsstörung, die zwang- und krankhaft sadistische oder masochistische Züge zeigt. Es besteht kein Zusammenhang mit dem Begriff des einvernehmlichen Sadomasochismus im BDSM-Bereich.

Rimming

Synonym für Anilingus; der Anusbereich wird geleckt oder die Zunge dringt in den Anus ein

RL

Abkürzung für "Real Life". Bezeichnung im Internet, Chats, Mailinglisten für "reales Leben" im Gegensatz zum "virtuellen Leben" im Internet.

Rohrstock

Dünnes Schlaginstrument aus Rattan, das tiefe Striemen und heftige Blutergüsse verursachen kann.

Rollenspiele

Es werden in unterschiedlichen Rollen freiwillig gewisse Phantasiesituationen nachgespielt; aus dem Einnehmen dieser Rollen wird ein Lustgewinn gezogen. Rollenspiele sind weniger eine körperbezogene Stimulation, auch wenn sie mit diesen hervorragend kombiniert werden können. Der eigentlich Genuss spielt sich aber im Kopf ab. Als Rollenspielvarianten bieten sich Arzt/Patient, Aufseher/Häftling, Lehrer/Schüler, Kutscher/Ponygirl oder -boy, Hundeführer/Hund und ... und ... und ... an

S

S/M

Abkürzung für Sadomasochismus, wobei die korrekte Bezeichnung eigentlich Sadismus und Masochismus lauten müßte. Grundsätzlich kann man heute zwischen 2 Richtungen unterscheiden: dem klassischen SM (die Lust am Schmerz) und Ds (Lust an der Unterwerfung).

Sadophobie

Abneigung gegen sadomasochistische Praktiken

Safewort

Vor einer Session wird ein bestimmtes Safewort (Codewort) oder ein bestimmtes Verhalten abgesprochen, bei dessen Nennung die Session sofort (!) abgebrochen wird; die aktive Variante des Sessionsabbruchs wegen Überforderung gegenüber der Passiven Variante des Bestätigungscodes.

Sarilomanie

Praktiken, bei denen Körperflüssigkeiten die dominierende Rolle spielen

Scarification

Praktiken, bei denen mittels Branding und Cutting Schmucknarben erzielt werden sollen

Shinju

Japanische Brustbondagetechnik

Sklavenvertrag

Formelles Schriftstück, mit dem vornehmlich bei D/S-Anhängern die Lebens- und Herrschaftsverhältnisse geregelt werden, welches nur rituelle, aber absolut keine rechtliche Bedeutung hat, da er im allgemeinen als sittenwidrig und damit nichtig angesehen wird.

Sling

Art von Liebesschaukel (Schlinge), in die der passive Part sich hängen oder legen kann.

Slowword

Sonderform des Safewortes, mittels dessen die Intensität der Belastung während einer Session reguliert werden kann.

Snake

Einschwänzige, durchgeflochtene Peitsche mit kleinen Bleikügelchen in den Schnüren, um eine präzisere Handhabung zu gewährleisten.

Snowball

Praktik, bei der ein Mann oral befriedigt und danach sein Ejakulat entweder ihm oder einem Bottom per Zungenkuss in den Mund gegeben wird.

Spekulum

Instrument zur Untersuchung von Körperöffnungen, welches eingeführt und dann gespreizt wird, um bessere Einblicke zu ermöglichen

Suspense

Erhöhung der psychischen Spannung des Bottoms durch Wartenlassen

Switcher

BDSM-ler, die beide Seiten der Medaille, also die aktive und die passive Rolle, schätzen und wechselnd genießen

T

Tackern

Sehr schmerzhaftes Zusammenheften von Körperbereichen, die wenn überhaupt nur mit chirurgischen Tackern vorgenommen werden sollten

Tawse

Einfacher oder doppelt gelegter Lederstreifen, der am Ende einfach oder doppelt gespalten ist

Teppich

Ein Mann, der es liebt, von einer Lady getrampelt zu werden.

Oft, aber nicht immer ist er gleichzeitig devot-masochistisch. Es gibt aber auch die Männer, die nur diese fussfetischistische Praktik mögen und ansonsten mit BDSM nichts gemein haben.

Top

Der aktive und dominante Part

Topping from the Bottom

Der Versuch eines Bottoms, seinen Top zu manipulieren (z.B. durch besonders renitentes Verhalten), damit er bekommt, was er will. Derartiges Verhalten ist unter Sadomasochisten nicht unbedingt gerne gesehen.

Tunnelspiel

Bezeichnung für eine Session, die auch nicht durch ein Codewort vorzeitig abgebrochen werden kann, stellt einen Metakonsens dar, der allerdings auch die Gefahr eines Absturzes beinhaltet

U

Uniformen

Uniformen spielen nicht nur als Fetisch, sondern auch als Unterstützung von Machtsituationen eine große Rolle

Urtikation

Seltener Begriff für Schlagspiele mit Brennesseln.

V

Verbalerotik

Verbale Erniedrigung oder Beschimpfungen des Bottom durch den Top

Verhör

Rollenspiele, die auf Verhörsituationen aufgebaut werden.

Violet Wand

"Violetter Zauberstab"; Gerät zur Elektrostimulation, welches vergleichsweise harmlos ist und außer in Herznähe auch oberhalb der Taille eingesetzt werden darf.

W

Wachsspiele

Das Beträufeln des Körpers mit Kerzenwachs lässt je nach Abstand zur Haut verschiedenste Empfindungen zu. Bienenwachs- und farbige Kerzen erreichen durch ihre Zusammensetzung allerdings höhere Schmelzpunkte, weshalb auf ihren Einsatz verzichtet werden sollte, um Verbrennungen auszuschliessen.
Empfehlenswert sind weisse Stearinkerzen ohne weitere Zusatzstoffe. Man sollte sich mit großem Abstand zur Haut, dem Schmerz- und Lustempfinden des Bottoms annähern um die richtige Menge und Hitze einschätzen zu können.

Wassersport

Synonym für Natursektspiele, bei denen der Urin entweder aufgenommen wird oder einfach auf den Körper oder das Gesicht des Sub als Zeichen der Demütigung uriniert wird (siehe auch Golden Shower und Natursekt).

Windelspiele

seltener Fetischismus, der sich auf das "wieder Kind werden" erstreckt. Windelfetischisten lieben Praktiken, die im allgemeinen nur Kleinkindern zugedacht sind, wie "Einnässen und Trockenlegen" aber auch die "elterliche" Zuneigung die sie ihn solchen Rollenspielen wiedererleben können.

Würgespiele

Der Top kontrolliert kurzzeitig  mittels seiner Hände oder geeigneter  Hilfsmittel, wie z.B. Gasmasken, die Atmung des Sub, so dass der Blutzufluss zum Hirn für wenige Momente unterbrochen ist und so durch den Kohlendioxidüberschuss leichte Rauschzustände und bisweilen intensivere Orgasmen erlebt werden können; sehr riskante Spielvariante!

X

X-Stellung

Stellung, in der der Bottom mit weit gespreizten Armen und Beinen z.B am Andreas-Kreuz gefesselt wird.

Y

Y-Stellung

Hierbei wird ein Bottom mit zusammengebundenen Armen und weit gespreizten Beinen über Kopf aufgehängt, wobei die Y-Form entsteht und die Genitalien gut zugänglich sind.

Z

Zaumzeug

Für Menschen gefertigtes Kopf-Riemen-Geschirr für Ponyspiele.

Zofe

weibliche Person als Befehlsempfängerin bei Rollenspielen, deren Rolle oft durch Tragen diverser Kleidungsstücke, wie z.B. Schürzen, Häubchen, etc. unterstützt wird

Zungenbondage

Fesselung der Zunge mit Bändern oder Spreizern, die das Sprechen unmöglich machen.

Zwangsentsamung

Machtspiel bei dem der passive Mann immer wieder zur Ejakulation gebracht wird, ohne dabei zu einem Orgasmus zu gelangen. Erreicht wird dies durch eine Verhinderung der Erektion (Eisbeutel) und gleichzeitiger Massage der Prostata.

Züchtigung

Bezeichnung für Erziehungsspiele und Sanktionierung